Wasser ist Leben
 

Nach Schätzungen der UNO haben Milliarden von Menschen in den Entwicklungsländern beschränkten oder überhaupt keinen Zugang zu ausreichender Trinkwasserversorgung und zu sanitären Einrichtungen. Die meisten dieser Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Gerade in Krisengebieten haben sie keine Möglichkeit, dem Teufelskreis der Armut zu entkommen. Jährlich sterben ca. vier Millionen Kinder an Krankheiten, die auf verschmutztes Wasser, mangelnde Ernährung und Hygiene zurückzuführen sind.

Die Ernährung sowie die Lebenschancen von Mensch und Natur hängen von der Wasserversorgung bzw. -qualität ab. Die Gesundheit und die Produktivität der armen Menschen in den Entwicklungsländern Afrikas können entschieden durch verbesserten Zugang zu sicheren Wasserversorgungs- und sanitären Einrichtungen verbessert werden.

AquaFund will alle Anstrengungen unternehmen, die Ursachen dieser Armut zu bekämpfen und die Gesundheits- und Trinkwasserversorgung und dadurch die Nahrungssicherheit der betroffenen Menschen zu gewährleisten. Um diese Ziele zu erreichen, wird sich AquaFund verstärkt mit den Problemen des Trinkwassermangels sowie der wirksamen Hygiene befassen, und sich gemeinsam mit den Betroffenen für nachhaltige Lösungen einsetzen.

Die Probleme, die den  Zugang zu einer sicheren Trinkwasserwasserversorgung und zu Sanitäreinrichtungen in den Entwicklungsländern erschweren und deren Auswirkungen sind:

  • Wasserknappheit und unzureichende geologische Informationen oder technische Kenntnisse über sichere Wasserquellen,
  • Geldmangel und unzureichende Ausbildung sowie personelle Kapazität, um geeignete Wasserquellen zu erschließen und Trinkwassereinrichtungen (z.B. Brunnen) zu bauen und instand zu halten,
  • gewalttätige Auseinandersetzungen, die den Zugang zu vorhandenen Trinkwassereinrichtungen und deren Instandhaltung erschweren,
  • Entwicklung von Konflikten zwischen den Nutzergruppen um die wenigen vorhandenen Wasserquellen,
  • gre Umweltbelastung (Bodenerosion, Wasserverschmutzung) und Verbreitung von Krankheiten aufgrund der Überbevölkerung von Mensch und Tier an den Wasserstellen, durch schlechte Wasserqualität und unzureichende Hygiene,
  • Zu hohe Belastung der Frauen und Mädchen bei der Versorgung der Haushalte mit Trinkwasser;  daraus resultieren negative Auswirkungen auf die Bildungs- und Entwicklungschancen der Frauen.


Frauen und Kinder tragen die Last, ihre Familien mit Wasser versorgen zu müssen – oft von weit entfernten Quellen, was viele Stunden Fußmarsch bedeuten kann.



Schlechte Wasserqualität und mangelnde Hygiene sind die Hauptgefahren für die Gesundheit von Kindern und bedürftigen Menschen in Afrika.



Jährlich sterben ca. 4 Millionen Kinder an Krankheiten, die auf verschmutztes Wasser zurückzuführen sind.